Aktueller
 
NEUBAU VON 9 EINFAMILIENH√ĄUSERN IN GR√úNWANGEN2018-09-27
In Deggenhausertal-Gr√ľnwangen entsteht ein kleines Wohnquartier, bestehend aus 9 Reihen- und Doppelh√§usern.
Baubeginn Fr√ľhjahr 2019
Wohnflächen von ca 140 bis 160 m²
KFW-40 Effizienzhaus-Standards

Gerne √ľberlassen wir Ihnen ein Expos√© und weitere Informationen. Objektpr√§sentation:
 
Das Neubauprojekt in Frickingen, Kirchstraße 20 (Baubeginn erfolgt!)2017-09-06
In zentraler Lage von Frickingen entsteht ein Wohnprojekt mit 12 ansprechenden Eigentumswohnungen und 2 Gewerbeeinheiten. Aktuell stehen noch 4 Wohnungen zur Verf√ľgung.

Gerne √ľberlassen wir Ihnen ein Expos√© und weitere Informationen.
 
Neubauprojekt in Frickingen 2017-04-27
In K√ľrze k√∂nnen wir attraktive Wohnungen in zentraler Lage von Frickingen anbieten!
 
NEUBAU VON 4 EINFAMILIENH√ĄUSERN IN SALEM-NEUFRACH (VERKAUFT)2017-04-27
BAUBEGINN 11/2016 => EXPOSE
 
Wie wollen wir in Zukunft wohnen?2015-12-28
W√§hrend auf dem Land mittlerweile H√§user leer stehen und ganze D√∂rfer vom Aussterben bedroht sind, l√§sst sich in den gro√üen deutschen St√§dten genau das Gegenteil beobachten: Die Nachfrage w√§chst stetig, der Wohnraum wird knapper, und die Suche nach einem bezahlbaren Zuhause gestaltet sich f√ľr viele Menschen immer schwieriger.

Grund daf√ľr ist nicht zuletzt, dass die Zahl der Alten im Verh√§ltnis zu den Jungen √ľberproportional zugenommen hat. Und dass die wenigen jungen Menschen, die ihr Berufsleben noch vor sich haben, nach dem Schulabschluss oder sp√§testens im Anschluss an die Berufsausbildung ihr Heimatdorf verlassen, um ihr Gl√ľck in der Stadt zu versuchen.

‚Ė† Kleine Apartments statt gro√üer Wohnungen Problematisch ist dabei nicht nur, dass in Deutschlands Metropolen insgesamt zu wenig neuer Wohnraum geschaffen wird / viele Planungen gehen am Bedarf vorbei. Denn da es vielfach junge Leute und Singles in die Stadt zieht, werden Ein- bis Zwei-Zimmer- Apartments ben√∂tigt und keine gro√üen Wohnungen, die Platz f√ľr f√ľnfk√∂pfige Familien bieten. Schon heute lebt in fast jedem zweiten Haushalt nur noch eine Person. Und durch die zunehmende Individualisierung wird dieser Trend wohl weiter anhalten. Gefragt sind demnach L√∂sungen, die zu der so genannten Generation der Berufsnomaden passen, die jeweils auf absehbare Zeit den Arbeitsplatz und den Wohnort wechselt.
‚Ė† Trend zu Flexibilit√§t und √Ėffentlichkeit W√§hrend das Zuhause bis vor ein paar Jahren noch gleichbedeutend war mit Best√§ndigkeit und R√ľckzug, ist heute ein ganz anderes Verst√§ndnis vom Wohnen erkennbar. Wohnen, Essen und Kochen finden vielfach nicht mehr getrennt voneinander statt. Aus der ehemaligen "Nasszelle" werden h√§ufig kleine, feine En-Suite-B√§der, die sich direkt ans Schlafzimmer anschlie√üen oder gleich in diesen Raum integriert werden. Privat- und Berufsleben verschwimmen immer mehr, so dass die Digitalisierung, die aus dem Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken ist, allm√§hlich auch in unsere H√§user einzieht. So machen uns beispielsweise Mediatheken und Streaming- Dienste unabh√§ngig vom Fernsehprogramm. Wer auf der Suche nach einem sch√∂nen Ziel f√ľr den n√§chsten Urlaub ist, wird bei einem der zahlreichen Internetreiseportale f√ľndig. Und falls man am Wochenende einen Geistesblitz f√ľr das Teammeeting am kommenden Montag hat, loggt man sich schnell und bequem ins Firmennetz ein und schreibt ihn auf seine To-Do-Liste. Das allerdings ist erst der Anfang. Denn l√§ngst kommunizieren nicht mehr nur Menschen √ľber das World Wide Web. Neu ist, dass das sogenannte "Internet der Dinge" in unsere H√§user einzieht und auch s√§mtliche Ger√§te miteinander vernetzt sind.
‚Ė† Energieeffizienz und Klimaschutz Parallel dazu entwickelt sich ein v√∂llig neues Engagement in Sachen Umwelt- und Ressourcenschonung. Seit die Bundesregierung die Energiewende beschlossen hat, wird bei Neubau und Modernisierung auf erneuerbare Energien wie zum Beispiel Sonne, Erdw√§rme und Windkraft gesetzt. Denn im Geb√§udebereich, der in Europa rund 40 Prozent des Endenergiebedarfs ausmacht, bestehen hohe Einsparpotenziale. Neben optimierten Techniken zur Geb√§udebeheizung, -l√ľftung und zur -k√ľhlung wird au√üerdem auf eine verbesserte Geb√§udeh√ľlle gesetzt. Die drei gro√üen Ziele lauten: Aus-bau der erneuerbaren Energien, Steigerung der Energieeffizienz und Umsetzung von Energieeinsparma√ünahmen. Ein derzeit beliebtes Schlagwort in der Immobilienbranche ist das so genannte "Green Building", welches sich durch eine hohe Ressourceneffizienz in den Bereichen Energie, Wasser und Material auszeichnet. Gleichzeitig sollen sch√§dliche Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt so weit wie m√∂glich reduziert werden.
‚Ė† F√∂rderung durch den Staat Damit Deutschland seine ehrgeizigen Ziele beim Energiesparen und beim Klimaschutz erreichen kann, setzt der Staat auf verschiedene F√∂rderma√ünahmen, die in Form von Zusch√ľssen oder zinsg√ľnstigen Darlehen in Anspruch genommen werden k√∂nnen. Das Bundesamt f√ľr Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und die Kreditanstalt f√ľr Wiederaufbau (KfW) geh√∂ren zu den gr√∂√üten F√∂rdermittelgebern. Sie beraten und unterst√ľtzen beim energieeffizienten Neubau und bei energetischen Sanierungen. So k√∂nnen Bauherren und Modernisierer Konto und Umwelt schonen.

(-Quelle: Haus & Grund; Katrin Täubig
 
Wohnungsgeberbestätigung bei An- und Abmeldung erforderlich - Bekämpfung von Scheinanmeldungen2015-12-28
AB 1. November 2015 tritt das neue Bundesmeldegesetz in Kraft. Es regelt die Mitwirkungspflicht des Wohnungsgebers, d. h. des Vermieters bei der melderechtlichen An- und Abmeldung des Mieters neu. Diese Pflicht gab es fr√ľher schon einmal, ist dann aber 2002 abgeschafft worden. In der Folge konnte sich jede Person in jeder Wohnung anmelden, ohne dass die Beh√∂rde pr√ľfen konnte, ob die Person dort tats√§chlich wohnt oder wohnen darf.

Um Scheinanmeldungen einen Riegel vorzuschieben, wird nun die sogenannte Wohnungsgeberbest√§tigung des Vermieters wieder eingef√ľhrt. Ohne diese Best√§tigung wird eine melderechtliche An- oder Abmeldung bei den B√ľrgerdiensten der Stadt nicht mehr m√∂glich sein.

Der Wohnungsgeber muss demn√§chst innerhalb von zwei Wochen seinen Mietern den Ein- und Auszug best√§tigen. In dieser Best√§tigung m√ľssen der Name und die Anschrift des Wohnungsgebers, das Ein- oder Auszugsdatum, die Anschrift der Wohnung sowie der Name der meldepflichtigen Mieter enthalten sein. Entsprechende vorgefertigte Formulare werden rechtzeitig vor dem 1. November bei den Meldebeh√∂rden erh√§ltlich sein. Wer m√∂chte, kann die Best√§tigung auch unter Einhaltung bestimmter Sicherheitsvorkehrungen elektronisch gegen√ľber der Meldebeh√∂rde erteilen. Dem Wohnungsgeber wird hierbei von der Meldebeh√∂rde ein bestimmtes Zuordnungsmerkmal zugewiesen, das er dem Mieter mitteilen muss. Dieses muss der Mieter bei seiner An- oder Abmeldung angeben.

Doch die Best√§tigung ist nicht die einzige Pflicht, die den Vermieter trifft. Der Eigent√ľmer oder Wohnungsgeber muss der Meldebeh√∂rde zus√§tzlich auf Anfrage Auskunft √ľber die Personen erteilen, die bei ihm wohnen oder gewohnt haben.

Der Haus & Grund Verlag r√§t den Vermietern, unbedingt ihrer Mitwirkungspflicht bei der An- und Abmeldung der Mieter nachkommen. Wer sich weigert, die Best√§tigung rechtzeitig auszustellen, muss von den betroffenen Mietern bei der Meldebeh√∂rde gemeldet werden. Diese wird dann ein Bu√ügeld in H√∂he von bis zu 1.000 Euro erlassen. Das gleiche Bu√ügeld droht Wohnungsgebern, wenn sie der Meldebeh√∂rde auf Anfrage keine Auskunft √ľber die in der Wohnung lebenden Personen erteilt. Au√üerdem ist es verboten, jemandem eine Wohnung f√ľr eine Anmeldung zur Verf√ľgung zu stellen, obwohl ein tats√§chlicher Bezug der Wohnung nicht stattfindet und auch nicht geplant ist. Ein Versto√ü gegen dieses Verbot kann besonders teuer werden: Er kann mit einer Geldbu√üe bis zu 50.000 Euro geahndet werden.

Neben den vorgenannten Pflichten, enth√§lt das neue Melderecht aber auch Rechte f√ľr den Wohnungsgeber. So darf sich dieser bei der zust√§ndigen Meldebeh√∂rde erkundigen, ob sich die Mieter mittels seiner Best√§tigung an- oder abgemeldet haben. Zudem muss dem Eigent√ľmer oder Wohnungsgeber die Meldebeh√∂rde unentgeltlich Auskunft erteilen, welche Personen in seiner Wohnung gemeldet sind, wenn der Wohnungsgeber ein entsprechendes rechtliches Interesse glaubhaft macht.

(Quelle: Haus u. Grund)
 
BAUBEGINN IN SALEM-NEUFRACH AM 13.11.20152015-12-28
 
NEUBAU WOHNUNGSPROJEKT IN SALEM-NEUFRACH (VERKAUFT)2017-04-27
Alle Wohnungen verkauft. Fertigstellung ca. Juni 2017

=> Videopräsentation
 
Rauchwarnmelder: Mieter m√ľssen die Installation dulden2015-03-10
Die Installation von Rauchwarnmeldern in einer Mietwohnung stellt keine Modernisierung dar. Ein Vermieter muss sie deshalb nicht ank√ľndigen und ein Mieter muss die Anbringung von Rauchmeldern dulden. Dies entschied das Landgericht Halle im Juni 2014.

Ein Vermieter wollte Rauchwarnmelder in seiner Mietwohnung anbringen. Der Mieter war der Ansicht, dass dies eine Modernisierung darstelle, der er zun√§chst zustimmen m√ľsse. Zudem hatte er bereits auf eigene Kosten Rauchwarnmelder im Jahr 2009 eingebaut. Da der Mieter nicht einsichtig war, reichte der Vermieter eine Klage auf Duldung ein. Mit Erfolg! Der Einbau von Rauchwarnmeldern kann durch Einsatz leichter Klebe- und Bohrtechniken durchgef√ľhrt werden. L√§rm- und Staubentwicklung sind ausgeschlossen.

Eine irgendwie unzumutbare tatsächliche Härte bei der Umsetzung der Anbringung der Rauchwarnmelder ist schließlich nicht ansatzweise zu erkennen, wenn beim Einbau von ca. 15 Min unter Einsatz von lediglich leichter Klebe und Bohrtechnik vorgegangen wird.

Wenn ein Mieter eigenm√§chtig bereits Rauchmelder eingebaut hat, erf√ľllt er nicht die Pflichten des eigentlichen Bauherrn. Vielmehr h√§tte der Mieter einen Anspruch auf Einbau gegen den Vermieter.

Bei der Anbringung von Rauchwarnmeldern handelt es sich um eine duldungspflichtige Ma√ünahme, die wegen des geringf√ľgigen Eingriffes eine Bagatellma√ünahme gem√§√ü ¬ß 555 c Abs. 4 BGB darstellt und deshalb keiner Modernisierungsank√ľndigung bedarf.

Schon allein dadurch, dass keine Mieterhöhung erfolgt, entfällt der wirtschaftliche Härtegrund, da lediglich eine Umlage auf die Betriebskosten erfolgt (LG Halle, Urteil v. 30.06.14, Az. 3 S 11/14).
 
Garantiezinsen f√ľr Lebensversicherungen sinken2015-03-10
Bis vor einigen Jahren waren Lebensversicherungen vor allem f√ľr Immobilienk√§ufer interessant, die diese zur Kapitalanlage erwarben:
Hypothekendarlehen konnten so gestaltet werden, dass w√§hrend der gesamten Laufzeit keine Tilgung stattfand und somit √ľber die gesamte Laufzeit gleich bleibend hohe Zinsen steuerlich geltend gemacht werden konnten. Getilgt wurden solche Darlehen am Ende der Laufzeit √ľber eine gleichzeitig laufende endf√§llige Lebensversicherung. Deren Kapitalertr√§ge waren f√ľr alle bis zum 31. Dezember 2004 geschlossenen Vertr√§ge nach einer Laufzeit von mindestens 12 Jahren steuerfrei. Inzwischen sind die Ertr√§ge nur noch zur H√§lfte steuerfrei, sofern die Auszahlung nach dem 62. Lebensjahr des Versicherungsnehmers erfolgt. Das bedeutet: Diese Finanzierungsvariante ist heute nur noch dann attraktiv, wenn die Auszahlung im Rentenalter erfolgt und der Versicherte im Jahr der Auszahlung von einem niedrigen Steuersatz profitiert. Ab dem 1. Januar 2015 wird diese Finanzierungsform noch unattraktiver: Der Garantiezins f√ľr neu abgeschlossene Lebensversicherungen wird von 1,75 auf 1,25 Prozent sinken. Grund hierf√ľr sind die allgemein niedrigen Zinsen am Kapitalmarkt. Altvertr√§ge sind von dieser √Ąnderung nicht betroffen.

Auch die Aussch√ľttung von Bewertungsreserven wird beschr√§nkt. Bewertungsreserven entstehen, wenn der Marktwert einer Kapitalanlage der Versicherungsgesellschaft √ľber dem ehemaligen Anschaffungswert liegt. Laut Gesetz m√ľssen Versicherungsnehmer an diesen Reserven anteilig beteiligt werden, wenn ihre Lebensversicherung ausgezahlt wird. Wegen der anhaltenden Niedrigzinsphase entstanden paradoxerweise hohe Bewertungsreserven, da zum Beispiel alte Anleihen im Bestand der Versicherungsgesellschaft mit hoher Verzinsung aktuell einen h√∂heren Markt- als Nennwert haben. Damit die Lebensversicherer auch k√ľnftig ihren Verpflichtungen nachkommen k√∂nnen, wird die Aussch√ľttung der Bewertungsreserven eingeschr√§nkt.
 
Vorl√§ufig keine Erbschaftsteuer f√ľr Immobilienerben2014-05-07
Haus & Grund rät, genau zu kalkulieren

Grundsteuern steigenZahlreiche Immobilienerben m√ľssen vorerst auf Antrag keine Erbschaftsteuer mehr zahlen. Dies betrifft diejenigen Erben, die eine geerbte Immobilie verkaufen oder eigenes Verm√∂gen einsetzen m√ľssten, um die Steuerschuld zu begleichen. Gleiches gilt im Falle einer Immobilienschenkung. Dar√ľber informiert der Eigent√ľmerverband Haus & Grund Deutschland mit Bezug auf ein Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH, Az. II B 46/13).

Das oberste deutsche Steuergericht hatte entschieden, dass der Vollzug eines Erbschaftsteuerbescheides wegen eines beim Bundesverfassungsgericht anh√§ngigen Verfahrens zum Erbschaft- und Schenkungsteuergesetz auf Antrag auszusetzen oder aufzuheben ist, sofern der Steuerpflichtige neben dem erworbenen immobilen Verm√∂gen nicht auch noch fl√ľssige Mittel wie Bargeld erbt, um die Steuer zu begleichen. Haus & Grund r√§t allerdings, genau zu kalkulieren, ob sich der Antrag auf Aussetzung der Vollziehung des Bescheides lohnt. Sollte n√§mlich das Bundesverfassungsgericht das entsprechende Gesetz f√ľr verfassungskonform halten oder lediglich f√ľr die Zukunft verwerfen, m√ľssten auf die f√§llige Erbschaftsteuer zus√§tzlich sechs Prozent Zinsen pro Jahr gezahlt werden.

Der Fall: Eine geschiedene Ehefrau hatte von ihrem verstorbenen Mann eine lebenslange monatliche Rente von etwa 2.700 Euro geerbt. Das Finanzamt forderte hierf√ľr Erbschaftsteuer in H√∂he von 71.000 Euro, die zun√§chst entrichtet wurden. Im anschlie√üenden Einspruchsverfahren machte die Erbin unter Hinweis auf einen Vorlagebeschluss des BFH zur Erbschaftsteuer (Az. II R 9/11) die m√∂gliche Verfassungswidrigkeit der Erbschaftsteuer geltend und beantragte die Aussetzung der Vollziehung der Erbschaftsteuerfestsetzung. Das Finanzamt lehnte den Antrag ab. Der BFH entschied hingegen, dass die Vollziehung des Erbschaftsteuerbescheides auszusetzen ist, da an dessen Rechtm√§√üigkeit ernstliche Zweifel best√ľnden und der Steuerpflichtige eigenes Verm√∂gen einsetzen oder die erworbenen Gegenst√§nde versteuern oder belasten m√ľsse, um die Steuer zahlen zu k√∂nnen.

Veröffentlichung von Haus und Grund / 09.01.2014
 
NEUBAUPROJEKT: BERMATINGEN / AM SCHLEHENHANG2015-04-24
Weitere Informationen unter Immobilien / Wohnungen:

Video-Präsentation Bauprojekt AM SCHLEHENHANG

Alle Wohnungen u. Häuser verkauft!
 
K√ľndigungsgrund Zigarette - geht es wirklich so einfach?2013-09-18
Nach dem Amtsgericht D√ľsseldorf muss ein Raucher seine Mietwohnung verlassen, da sich mehrere Hausbewohner √ľber den Zigarettenrauch und die Geruchsbel√§stigung im Treppenhaus beschwert.
Und was passierte nach dem Urteil? Bei den Anwälten liefen die Telefone heiß. Die Medien hatten dieses Urteil schnell verbreitet, jedoch leider nicht zwischen den Zeilen gelesen.
F√ľr Sie als Vermieter ist es wichtig zu wissen, dass Sie nat√ľrlich nicht ohne weiteres wegen Rauchbel√§stigungen einem Mieter k√ľndigen d√ľrfen. Das Amtsgericht stellte zun√§chst fest, dass der Raucher selbstverst√§ndlich in seiner Mietwohnung rauchen darf. Der Vermieter muss allerdings nicht dulden, dass der Rauch ins Treppenhaus zieht und weitere Mieter bel√§stigt (Amtsgericht D√ľsseldorf, Urteil vom 31.7.2013, Az. 24 C 1355/13).

Aber: Der Knackpunkt liegt in der Praxis doch in der Beweisbarkeit der Geruchsbelästigungen!
Und das musste das Gericht erst gar nicht untersuchen. Die Rechtsanw√§ltin des Mieters hatte versp√§tet bestritten, dass eine Geruchsbel√§stigung √ľberhaupt vorlag. Damit war der Vortrag der Vermieterin unstreitig zu Grunde zu legen. Das jedoch wird in fast allen anderen F√§llen anders sein.
 
FOCUS-MONEY nennt H√§uslebesitzern zehn Gr√ľnde, warum die Immobilienpreise steigen werden2013-07-22
Deutschland wird zur Nation der H√§uslebauer - dank niedriger Zinsen, magerer Renten und der Euro-Krise. Zehn Gr√ľnde, warum die Preise weiter steigen werden - und die Angst vor einer Blase unbegr√ľndet ist. Liebe vergeht, Hektar besteht - fr√ľher waren die Lebensphilosophien simpler gestrickt. Vor allem auf dem Land: Haus, Hof, L√§ndereien sind best√§ndiger als Liebeleien. Und deswegen waren sie bei der Wahl des richtigen Schwiegersohns auch entscheidender als die Gef√ľhlslage der eigenen Tochter.

Heute d√ľrfen sich die Kinder zwar ihre Liebsten selbst aussuchen. Doch die Deutschen entdecken den Wert der eigenen vier W√§nde wieder. Die Nachfrage nach Eigentumswohnungen und -h√§usern w√§chst rapide, die Preise steigen deutlich. Schon geht die Angst vor der √úbertreibungen und Preisblasen um.

"Derzeit baut sich keine spekulative Blase am deutschen Immobilienmarkt auf", schreibt Michael H√ľther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, in einer aktuellen Immobilienstudie. Das Zinsniveau, die Euro-Sorgen, die unsichere Rente - f√ľr viele Experten ist der deutsche Immobilienmarkt alles, aber nicht √ľberhitzt. Im Gegenteil: Der Trend d√ľrfte sich fortsetzen.

FOCUS-MONEY nennt H√§uslebesitzern und allen, die es werden wollen, zehn Gr√ľnde, warum die Immobilienpreise steigen werden.

1. Die Bauzinsen sind niedrig wie nie

Die Republik wird zum Land der H√§uslebauer. "Der Trend hin zu den eigenen vier W√§nden in Deutschland ist markant", erkl√§ren die Experten des IW K√∂ln in der Studie. Rund 46 Prozent aller Wohnungen und H√§user hierzulande werden von den eigenen Besitzern bewohnt, so aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamts. Im Jahr 2006 lag die Eigentumsquote noch bei 41,6 Prozent. Das hat vor allem einen Grund: die niedrigen Zinsen. Die eigenen vier W√§nde werden schlichtweg finanzierbar. Wie eine simple Rechnung zeigt: Wer heute f√ľr ein Eigenheim 350 000 Euro ben√∂tigt, bekommt den Immobilienkredit zu rekordniedrigen Zinsen von 2,4 Prozent j√§hrlich. Und zwar bei zehnj√§hriger Zinsbindung. Das sind pro Monat rund 700 Euro. Plus zwei Prozent Tilgung ergibt eine Monatsbelastung von 1280 Euro. Vor f√ľnf Jahren mussten H√§uslebauer noch f√ľnf Prozent Zinsen berappen - allein die monatlichen Zinskosten waren mit knapp 1500 Euro also mehr als doppelt so hoch. Im Jahr 2000 kostete das Vergn√ľgen der eigenen vier W√§nde gar 6,5 Prozent. Zinskosten: 1900 Euro im Monat. Betr√§ge, die f√ľr die meisten Normalverdiener, vor allem mit Kindern, nicht zu stemmen waren. Heute gibt es die gleiche Hausfinanzierung also zu etwas mehr als einem Drittel der Kosten. Werden die Zinsen in den kommenden Monaten ruckartig steigen? Unwahrscheinlich. Schlie√ülich sind die Staatsschuldenprobleme weder in Europa noch in Amerika gel√∂st und die Notenbanken drucken weiter Geld.

2. Grundbuch statt Sparbuch

Des einen Freud, des anderen Leid. W√§hrend H√§uslebauer jubeln, wird die Suche nach sicheren Zinsen f√ľr Sparer und Anleger zur Qual. Selbst deutsche Staatsanleihen mit einer Laufzeit von mehr als 20 Jahren bieten derzeit nur eine Rendite von rund zwei Prozent j√§hrlich. Papiere mit vier Jahren Laufzeit "locken" mit 0,17 Prozent. Der Anlagenotstand befeuert die Immobiliennachfrage. "Die Euro-Krise hat die Unsicherheit der Anleger verst√§rkt und die Suche nach Alternativen forciert - Wohnimmobilien in Gro√üst√§dten gelten als ein sicherer Hafen", notieren die Autoren des IW K√∂ln. Vermietete Wohnungen in guten Lagen bringen Renditen von vier bis sechs Prozent. 3. Angst vor dem Euro-Kollaps

Der Euro vergeht, Hektar besteht. Wer kann schon mit Sicherheit sagen, wie lange es die Gemeinschaftsw√§hrung noch gibt? Wenn selbst ein Mitglied der Regierungspartei davon ausgeht, dass die W√§hrungsunion binnen 18 Monaten auseinanderbricht. Nat√ľrlich ist das Euro-Ende noch nicht ausgemacht. Dennoch suchen Investoren f√ľr ihr Verm√∂gen Schutz bei Sachwerten wie Immobilien. Ein Haus oder eine Wohnung bleibt ein Wert, auch wenn die Griechen oder sogar Spanien final pleitegehen, die Gemeinschaftsw√§hrung zerbricht oder die Wirtschaft wieder in die Rezession abdriftet. 4. Die Panik vor der Inflation

Es ist die Urangst der Deutschen. Die Furcht davor ist wahrscheinlich größer als die vor einem Euro-Zusammenbruch: Inflation. Finanzexperten nennen sie gern finanzielle Repression. Denn sie bringt Sparer um ihr Vermögen. Aktuell liegt die Inflationsrate in Deutschland bei zwei Prozent. Ein Vermögen von 10 000 Euro ist bei dieser Teuerungsrate in 15 Jahren nur noch 7500 Euro wert. Sparer verlieren also ein Viertel. Tagesgeld bringt derzeit im Schnitt weniger als 1,4 Prozent jährlich. Damit schaffen Anleger also schon nicht mehr, die aktuelle Geldentwertung auszugleichen. Von einer realen Rendite ganz zu schweigen. Auch in diesem Umfeld fährt kein Weg an Sachwerten vorbei. Schließlich erhöht sich langfristig ihr Wert mit der Inflationsrate. 5. Es gibt keine Spekulationsblase

Typisch deutsch. Da steigen die Immobilienpreise endlich mal, schon geht die Angst vor der √úberhitzung um. Tats√§chlich sind die Immobilienpreise lange Zeit real gesunken. Zwischen 2000 und 2008 lagen die Preisanstiege bei H√§usern und Wohnungen unter der Inflationsrate. Im Bundesdurchschnitt erh√∂hten sie sich zwischen 2003 und 2011 um rund zehn Prozent. Lediglich in Hamburg (plus 31 Prozent), Berlin (plus 39 Prozent) und M√ľnchen (23 Prozent) wurden Immobilien deutlich teurer.

Fazit des IW-K√∂ln-Direktors H√ľther: "Die Preise folgen den fundamentalen Faktoren wie den Mieten und den Einkommen, was eine k√ľnftige Preiskorrektur nach unten eher ausschlie√üt." Gegen die Spekulationsblase spricht auch: Trotz niedriger Zinsen gibt es keine amerikanischen Verh√§ltnisse, wo H√§user teils komplett ohne Eigenkapital finanziert wurden. Die Kreditbest√§nde f√ľr Wohnungsk√§ufe erh√∂hten sich hierzulande in den vergangenen zehn Jahre um gerade einmal sieben Prozent. In Spanien, wo die Immobilienblase im Zuge der Finanzkrise platzte, stieg das Volumen um mehr als 150 Pozent. "Die Haushalte in Deutschland nutzen jedoch die niedrigen Zinsen vorrangig, um schneller zu tilgen und sich l√§ngerfristig abzusichern. Die Eigenkapitalanteile bei der Finanzierung bleiben konstant oder steigen sogar", erkl√§rt H√ľther.

6. Wohnraum ist knapp

Gerade in den gr√∂√üeren St√§dten sind Wohnungen Mangelware. Allein f√ľr M√ľnchen rechnen Experten damit, dass sich die Zahl der Einwohner bis 2030 um 15 Prozent erh√∂ht. Das Bundesinstitut f√ľr Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) sch√ľtzt bis 2015 den Neubaubedarf auf 193 000 Wohnungen und H√§user pro Jahr. Zwischen 2016 und 2020 m√ľssen mindestens 155 000 neue Wohneinheiten j√§hrlich entstehen. Selbst unter Ber√ľcksichtigung des demografischen Wandels und der langfristig sinkenden Bev√∂lkerungszahlen hierzulande kommen die Experten des IW K√∂ln zu dem Schluss, "dass die Wohnfl√§chennachfrage noch bis in die 2030er-Jahre konstant sein wird".

7. Es wird immer noch zu wenig gebaut

183 000 Wohungen wurden im vergangenen Jahr fertiggestellt. Das deckt den vom BBSR errechneten Bedarf noch lange nicht. Aber: erstmals seit vielen Jahren steigt die Zahl der gebauten Wohnungen wieder. Zum Vergleich: Im Jahr 2001 wurden noch 320 000 Wohnungen fertiggestellt. Wegen der hohen Nachfrage und der niedrigen Zinsen rechnen Experten damit, dass auch in den kommenden Jahren mehr gebaut wird. So stieg im vergangenen Jahr die Zahl der Baugenehmigungen f√ľr Ein- und Zweifamilienh√§user um 17,5 Prozent. Dennoch √ľberragt die Nachfrage nach wie vor das Angebot. Zu dem Schluss kommen auch die Experten des BBSR.

8. Mehr Menschen sind in Lohn und Brot

G√ľnstigeres Baugeld und h√∂here L√∂hne - mehr Menschen schaffen den Sprung in die eigenen vier W√§nde. Und halten die Nachfrage nach Immobilien hoch. In den vergangenen f√ľnf Jahren stiegen bundesweit die Bruttogeh√§lter um zehn Prozent. F√ľr das laufende Jahr rechnen Experten mit einem Anstieg um mehr als zwei Prozent.

9. Metropolen im Ausland sind viel teurer

Immobilienpreise - ein Schn√§ppchen? Gerade in M√ľnchen ist es kaum vorstellbar, schlie√ülich betr√§gt die Kaltmiete f√ľr eine 2-Zimmer-Wohnung in der Innenstadt selten weniger als 1000 Euro: Doch die Wohnkosten in deutschen St√§dten sind im Vergleich zum Rest der Welt g√ľnstig. In Relation zu den Einkommen liegen die Mietkosten weiter unter denen von St√§dten wie Oslo, Kopenhagen, Rom oder Paris. Damit bleibt in den gro√üen St√§dten noch Luft f√ľr steigende Mieten. Was Immobilien attraktiver macht.

10. Die Rente ist nicht sicher

Die j√ľngsten Horrorschlagzeilen √ľber die drohende Altersarmut zeigen wieder einmal √ľberdeutlich: Auf die staatliche Rente d√ľrfen sich B√ľrger nicht verlassen. Vor allem, wenn sie noch 30 Jahre arbeiten m√ľssen. Zu wissen, dass man im Alter in einer abbezahlten Wohnung leben kann, beruhigt. Dass immer mehr Menschen das Eigenheim als Teil der Altersvorsorge sehen, zeigt die Entwicklung bei der Riester-Rente: 80 Prozent aller Neuabschl√ľsse zuletzt waren Wohn-Riester
 
Mietrechtsreform: Darauf m√ľssen Vermieter achten2013-05-14
Mietpreisbremse, Mietnomadenr√§umung, energetische Sanierung: Die Mietrechtsreform bringt einige wesentliche √Ąnderungen f√ľr Vermieter.

Am 1. Mai tritt das Mietrechts√§nderungsgesetz in Kraft Die Mietrechtsreform bringt einige √Ąnderungen f√ľr Mieter und Vermieter.
Das Mietrechts√§nderungsgesetz (MietR√§ndG) gilt ab 1. Mai. F√ľr Vermieter ergeben sich einige wichtige √Ąnderungen.

1. Duldungspflicht von Modernisierungen
Bisher konnten Mieter geplante Modernisierungsarbeiten unter bestimmten Voraussetzungen verhindern, zum Beispiel weil die damit verbundene Mieterh√∂hung f√ľr sie eine wirtschaftliche H√§rte dargestellt h√§tte. Das gilt nicht mehr. Allerdings gehen Vermieter ein Risiko ein, wenn sie gegen den Willen des Mieters aufwendig sanieren. Denn die H√§rtefallregelung wird nur auf den Zeitpunkt des sp√§teren Mieterh√∂hungsverfahrens verschoben. Stellt sich in diesem nachgelagerten Verfahren heraus, dass der H√§rtegrund der fehlenden wirtschaftlichen Leistungsf√§higkeit vorliegt, kann der Vermieter eine Mieterh√∂hung nicht (vollst√§ndig) durchsetzen.

2. Keine Mietminderung bei energetischen Sanierungen
Sanierungsarbeiten verursachen L√§rm, Schmutz und schr√§nken den Mieter ein. Dieser darf k√ľnftig aber w√§hrend der ersten drei Monate einer energetischen Sanierung nicht mehr die Miete mindern. Ausnahme: Die Wohnung ist wegen der Bauarbeiten √ľberhaupt nicht mehr nutzbar.

3. Kappungsgrenze f√ľr Mieterh√∂hungen
In Gebieten mit angespannten Wohnungsm√§rkten k√∂nnen die Bundesl√§nder die Kappungsgrenze f√ľr Mieterh√∂hungen herabsetzen. Statt bis zu 20 Prozent innerhalb von drei Jahren sind maximal 15 Prozent m√∂glich. Eine solche Rechtsverordnung darf allerdings nur maximal f√ľnf Jahre gelten. Und: Das gilt nicht bei Neuvermietungen.

4. Keine Kaution = K√ľndigung!
Dem Ergernis, dass der neue Mieter zwar die Miete, jedoch nicht die Mietkaution zahlt, kann der Vermieter nach der Mietrechtsreform mit einer fristlosen K√ľndigung begegnen. Zwar kann ein Mieter weiterhin nach Beginn des Mietverh√§ltnisses die vereinbarte Kaution in H√∂he von h√∂chstens drei Monatskaltmieten in drei gleichen Monatsraten zahlen. Kommt er dabei aber in Verzug, so dass der R√ľckstand zwei Monatsmieten oder mehr entspricht, so ist der Vermieter berechtigt, fristlos zu k√ľndigen.

5. Gewerbliche Wärmelieferung gesetzlich geregelt
Die Alternative zur Heizungserneuerung durch den Eigent√ľmer ist das Contracting: Dabei √ľbernimmt ein Dienstleister den Einbau und die Finanzierung der neuen Heizung und liefert die W√§rme. Die Kosten rechnet der Contractor mit dem Eigent√ľmer ab und dieser wiederum mit dem Mieter. Das MietR√§ndG regelt nun, dass das Contracting f√ľr den Mieter kostenneutral sein muss. Diese Regelung gilt erst ab 1. Juli 2013.

6. Berliner Räumung
Die Zwangsr√§umung eines zahlungsunf√§higen- oder unwilligen Mieters ist f√ľr Vermieter mit erheblichen Kosten verbunden. Die so genannte Berliner R√§umung erhielt deshalb im MietR√§ndG eine gesetzliche Grundlage. Dabei wird die Wohnung nicht mehr ger√§umt und die Mietergegenst√§nde kostenpflichtig eingelagert, vielmehr bleiben die Gegenst√§nde in der Wohnung. Bei diesem Modell muss der Vermieter allerdings auf Details achten: Unpf√§ndbare Gegenst√§nde kann der Ex-Mieter herausverlangen, pf√§ndbare m√ľssen zum Beispiel per Versteigerung zu Geld gemacht werden. Dinge einfach entsorgen, ist nicht erlaubt.

7. Eile bei Gericht
Gerichte sollen R√§umungsklagen k√ľnftig vorrangig behandeln und das Verfahren z√ľgig durchf√ľhren. Grund: Vermietern ist es verboten, eigenm√§chtig zu r√§umen. Zieht sich das Verfahren in die L√§nge, w√ľrden die Mietr√ľckst√§nde immer h√∂her.

8. Sicherungsanordnung
Mit einer Sicherungsanordnung kann ein s√§umiger Mieter schon w√§hrend der laufenden R√§umungsklage verpflichtet werden, ein monatliches Nutzungsentgelt als Sicherheit in Form einer B√ľrgschaft oder durch Hinterlegen von Geld zu leisten. Kommt der Mieter dem nicht nach, kann der Vermieter im Wege des einstweiligen Rechtschutzes schneller ein R√§umungsurteil erwirken.

9. Untermieterräumung

Unsch√∂ne √úberraschungen erlebten in der Vergangenheit einige Vermieter mit R√§umungstiteln: Es stellte sich heraus, dass der s√§umige Mieter die Wohnung unerlaubt an einen Dritten untervermietet hatte. Obwohl er das nicht durfte, konnte die Wohnung dann nicht ger√§umt werden, weil gegen den Untermieter kein eigener R√§umungstitel vorlag. In solchen F√§llen kann der Vermieter k√ľnftig schnell in einem einstweiligen Verf√ľgungsverfahren einen weiteren R√§umungstitel erhalten.
 
Wohnraum wird gef√∂rdert / Neues Wohnraumf√∂rderprogramm des Landes Baden-W√ľrttemberg!2013-01-22
Landratsamt informiert √ľber die Bedingungen:
Angesichts der momentanen niedrigen Zinsen und der von der Landeswohnraumf√∂rderung zur Verf√ľgung gestellten Mittel sind die Rahmenbedingungen f√ľr die Begr√ľndung von Wohneigentum derzeit besonders g√ľnstig, so das Amt f√ľr Kreisentwicklung und Baurecht des Landratsamts. Verbilligte Darlehen gibt es bereits ab einem Zins von 1,5 Prozent. Dabei k√∂nnen mehr Menschen als allgemein angenommen in den Genuss einer F√∂rderung kommen.

Auch in diesem Jahr wird der Bau und Erwerb von neuem sowie gebrauchtem Wohnraum zur Eigennutzung f√ľr Familien und Alleinerziehende mit mindestens einem Kind gef√∂rdert. Sie k√∂nnen hierf√ľr zinsg√ľnstige Darlehen erhalten, wenn sie bestimmte Einkommensgrenzen nicht √ľberschreiten. F√ľr Neubauma√ünahmen und Gebrauchterwerb liegt die Einkommensgrenze f√ľr einen Vierpersonenhaushalt bei einem Jahresbruttoeinkommen von rund 63 665 Euro. In Abh√§ngigkeit vom Bauort bekommt die Familie ein Darlehen von bis zu 299 000 Euro. Eine f√ľnfk√∂pfige Familie mit einem Jahresbruttoeinkommen von nicht mehr als 72 165 Euro kann F√∂rdermittel bis zu 337 500 Euro erhalten. Eine F√∂rderung wie bei einem Neubauvorhaben erh√§lt weiterhin, wer eine bestehende Immobilie ausbauen oder erweitern m√∂chte, um dadurch zus√§tzlichen Wohnraum zu erhalten. Die Wohnfl√§chenobergrenze f√ľr einen Vierpersonenhaushalt betr√§gt 160 m¬≤. In allen F√∂rderf√§llen sollte ein angemessener Eigenkapitalanteil inklusive Eigenleistungen von 15 Prozent der Gesamtkosten in die Finanzierung mit eingebracht werden.
Das Wohnraumf√∂rderprogramm 2013 bietet auch f√ľr Schwerbehinderte, die ein spezifisches Wohnungsversorgungsproblem haben (zum Beispiel Rollstuhlfahrer oder Blinde) F√∂rderm√∂glichkeiten in Form von verbilligten Darlehen.

Unabh√§ngig von den F√∂rderm√∂glichkeiten durch das Landeswohnraumf√∂rderprogramm gibt es von der Kreditanstalt f√ľr Wiederaufbau (KfW) zinsverbilligte Darlehen zu energiesparenden Investitionen.

(Quelle: S√ľdkurier, 21.01.2013)

Weitere Informationen:
http://www.l-bank.de/lbank/inhalt/nav/privatpersonen/eigengenutzterwohnraum/index.nav?ceid=100325
 
Stiftung Warentest: Top-Immobilienkredite gibts beim Vermittler2012-09-27
Die niedrigsten Zinsen und das vielf√§ltigste Kreditangebot f√ľr die Immobilienfinanzierung gibt es meist bei Hypothekenmaklern und nicht direkt von der Bank. Das stellt die Zeitschrift Finanztest in ihrer aktuellen Oktober-Ausgabe fest. Finanztest ermittelt monatlich die Konditionen f√ľr Hypothekenkredite. Im Jahresvergleich zeigte sich jetzt, dass Immobilienkredite √ľber Kreditvermittler f√ľr Bauherren und Wohnungsk√§ufer meist am g√ľnstigsten sind.

Wer Haus oder Wohnung g√ľnstig finanzieren will, muss die Konditionen m√∂glichst vieler Kreditinstitute vergleichen. Das ist aufw√§ndig. Hypothekenmakler wie beispielsweise Interhyp, Dr. Klein, Accedo und Baugeld Spezialisten haben dagegen schnellen Zugriff auf die Konditionen von mehr als hundert bundesweiten und regionalen Baufinanzierern. So k√∂nnen sie Bauherren oder Wohnungsk√§ufern die g√ľnstigsten Immobilienkredite vermitteln.

Die Makler leben zwar von der Provision, die sie von den Banken f√ľr die Vermittlung eines Darlehens erhalten. Da diese Provision aber bereits im Zinssatz des Darlehens eingerechnet ist, m√ľssen Kunden nicht extra f√ľr den Service durch den Vermittler bezahlen. Trotz eingerechneter Provision - meist ein Prozent der Kreditsumme - ist der Kredit √ľber einen Vermittler oft billiger als direkt von der Bank. Das liegt daran, dass die Bank Vertriebs- und Bearbeitungskosten einspart und deshalb √ľber den Vermittler g√ľnstigere Konditionen anbieten kann.

Tipp von Finanztest: Auch wenn die Hypothekenmakler meist g√ľnstige Immobilienkredite vermitteln, sollten sich Kreditsuchende nicht auf einen einzigen Vermittler verlassen, sondern immer mehrere Angebote einholen - auch von der Hausbank und von regionalen Banken.

Der vollständige Test Immobilienkredite ist in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/thema/immobilien-kredite veröffentlicht.

Stiftung Warentest
 
Gebäudebestand: energetische Anforderungen werden nicht verschärft2012-09-27
Haus & Grund begr√ľ√üt Einigung der Bundesregierung

Die energetischen Anforderungen an bestehende Wohngeb√§ude werden zun√§chst nicht weiter versch√§rft. Darauf sollen sich die zust√§ndigen Bundesministerien √ľbereinstimmenden Meldungen zufolge geeinigt haben. "Wenn es bei diesem Ergebnis bleibt, k√∂nnen Immobilieneigent√ľmer erst einmal aufatmen", kommentiert Haus & Grund-Pr√§sident Rolf Kornemann die Einigung.

Die EU-Mitgliedsstaaten haben vereinbart, bis zum Jahr 2021 im Neubau einen Niedrigstenergiehausstandard durchzusetzen. Hiernach sollen Geb√§ude nur noch einen sehr geringen Energiebedarf aufweisen, der zu einem wesentlichen Anteil durch erneuerbare Energien gedeckt wird. In Deutschland werden die energetischen Anforderungen an Wohngeb√§ude im Wesentlichen in der Energieeinsparverordnung festgelegt. Neben den Neubaustandards werden dort auch Regeln f√ľr energetische Modernisierungen bestehender Geb√§ude formuliert. F√ľr den Neubau sollen die Standards nach den Pl√§nen der Bundesregierung schrittweise um 12,5 Prozent erh√∂ht werden. Kornemann: "Wir m√ľssen uns langsam den EU-Zielen f√ľr den Neubau ann√§hern. Die Bundesregierung geht hier behutsam vor, so dass sich alle Bauwilligen vor Baubeginn darauf einstellen und gegebenenfalls ihre Pl√§ne √ľberdenken k√∂nnen. Das k√∂nnen Eigent√ľmer √§lterer Geb√§ude nicht mehr. Deshalb ist es umso wichtiger, jetzt die Bestandsgeb√§ude zu verschonen. Die aktuellen energetischen Anforderungen stellen auf absehbare Zeit die Grenze des finanziell und technisch Machbaren im Bestand dar. Ein Mehr w√ľrde Vermieter und Mieter v√∂llig √ľberfordern.

Quelle: Haus&Grund
 
Trinkwasser: B√ľrokratieabbau bei Legionellenpr√ľfung2012-09-27
Haus & Grund fordert z√ľgige Zustimmung des Bundesrates

Das Bundesgesundheitsministerium will private Vermieter von einer Reihe b√ľrokratischer Pflichten im Zuge der Legionellenpr√ľfung von Trinkwasseranlagen entlasten. Darauf weist der Eigent√ľmerverband Haus & Grund Deutschland unter Hinweis auf geplante √Ąnderungen der Trinkwasserverordnung hin. "Die L√§nder, die diese Lasten seinerzeit in die Verordnung geschrieben hatten, sollten ihren Fehler korrigieren und den √Ąnderungsvorschl√§gen z√ľgig zustimmen", forderte Verbandspr√§sident Rolf Kornemann heute in Berlin. Dann h√§tten Vermieter bis Ende 2013 Zeit, ihre Anlagen erstmalig pr√ľfen zu lassen. Nach aktueller Rechtslage endete diese Frist bereits am 31. Oktober 2012.

Seit November 2011 sind Vermieter von Wohnungen verpflichtet, ihre Trinkwasseranlagen - soweit sie eine bestimmte Gr√∂√üe √ľberschreiten - den Gesundheitsbeh√∂rden zu melden und j√§hrlich auf Legionellen √ľberpr√ľfen zu lassen. Die neue Verordnung sieht nun vor, dass Legionellenpr√ľfungen nur noch alle drei Jahre vorgenommen werden m√ľssen und au√üerdem nur auff√§llige Befunde den √Ąmtern zu melden sind. Zudem werden nun Eigent√ľmer von Ein- und Zweifamilienh√§usern explizit von der Pflicht ausgenommen. Kornemann: "Diese √Ąnderungen entlasteten nicht nur Millionen privater Vermieter. Auch die Mieter profitierten von geringeren Betriebskosten."

Quelle: Haus&Grund
 
Energetische Sanierungen vor 2010 demnächst wertlos? 2012-03-05
Der Energieausschuss des Europ√§ischen Parlaments hat in der vergangenen Woche einen Zusatz in den Entwurf einer Energieeffizienzrichtlinie eingef√ľgt, der viele Hauseigent√ľmer bestrafte: Das Parlament m√∂chte die Mitgliedsstaaten verpflichten, den Energieverbrauch im Geb√§udebestand bis 2050 um 80 Prozent gegen√ľber 2010 zu senken. Anl√§sslich der heutigen Diskussion im Wirtschaftsausschuss des Bundestages √ľber diesen Richtlinienentwurf kritisiert Haus & Grund-Pr√§sident Dr. Rolf Kornemann: "Damit w√ľrden all jene Hauseigent√ľmer bestraft, die vor 2010 in die energetische Sanierung ihrer Geb√§ude investiert haben. Die bisherigen Bem√ľhungen Deutschlands, Vorreiter bei der Energieeffizienz in Europa zu sein, r√§chten sich dann. Ich appelliere an die Bundesregierung, derartig unrealistische und unbezahlbare Verpflichtungen im Interesse der Eigent√ľmer und Mieter nicht einzugehen."

Kornemann erinnerte die Bundesregierung an ihr Bekenntnis im geltenden Energiekonzept, Hauseigent√ľmern keine Zwangssanierungen aufzub√ľrden. "Ich gehe davon aus, dass dieses Wort der Bundesregierung gilt", betonte Kornemann. Statt permanent in Europa und in Deutschland neue Debatten √ľber weitere Versch√§rfungen loszutreten, sollten die Mietrechts√§nderungen und steuerlichen Erleichterungen endlich auf den Weg gebracht werden.

Haus & Grund
Pressemitteilung vom 05.03.2012
 
Stiftung Warentest bewertet Pelletkaminöfen durchweg "gut"2012-01-11
Pelletkamin√∂fen k√∂nnen als W√§rmequelle nach einem aktuellen Test der Stiftung Warentest (Ausgabe Test November 2011) in puncto Energieeffizienz, Emissionsverhalten, Verarbeitung sowie Sicherheit √ľberzeugen. Hierauf weist der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV) hin.

Der gesch√§ftsf√ľhrende DEPV-Vorsitzende Martin Bentele sieht den Pelletkaminofen als vielseitigen Energiespender an, der den Heizungsbetrieb unterst√ľtzt oder in √úbergangsphasen sogar √ľberfl√ľssig machen kann: "Der Betrieb eines Pelletkaminofens verbindet die W√§rmeerzeugung aus dem nat√ľrlichen, heimischen Energietr√§ger Holz mit dem Komfort einer vollautomatischen Heizung bei individuellem, zeitgem√§√üem Design. Nicht umsonst sind Pelletkamin√∂fen im modebewussten Italien das Schmuckst√ľck des Wohnzimmers."

Der Einbau eines Pelletkaminofens ist nicht sehr aufwändig und auch kurzfristig zu Beginn der Heizperiode möglich. Drei Fragen sollten vor dem Kauf aber geklärt werden:

1. Welchen Bereich des Hauses soll der Pelletkaminofen beheizen? Welchen W√§rmebedarf haben diese R√§ume und wie hoch muss die Leistung des Ger√§tes sein? Hier helfen Pelletfachbetriebe, die auch Zusatzkenntnisse f√ľr die Installation von Pelletkamin√∂fen erworben haben.

2. Soll der Pelletkaminofen nur f√ľr die Raumw√ľrme genutzt oder soll er an das Heizungssystem zur Warmwasserbereitung angeschlossen werden?

3. Ist der Schornstein baulich geeignet und wie sieht es mit der Luftzufuhr aus? Dazu am besten Rat beim Bezirksschornsteinfegermeister einholen.

Quelle: DEPV
 
Initiative EnergieEffizienz gibt Tipps zum Stromsparen2012-01-11
Wer auch im kommenden Jahr seine Stromkosten im Griff behalten möchte, ist gut beraten, den eigenen Stromverbrauch genauer unter die Lupe zu nehmen. Ein durchschnittlicher Vierpersonenhaushalt, der auf energieeffiziente Elektrogeräte setzt und diese clever nutzt, kann nach Berechnung der Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) bis zu 25 Prozent der Stromkosten einsparen. Die besten Tipps im Überblick:

1. Stromverbrauch unter die Lupe nehmen
Wer Strom sparen will, sollte sich zunächst einen Überblick verschaffen, an welchen Stellen im Haushalt wie viel Strom verbraucht wird. Mit dem kostenlosen Online-Stromsparcheck der dena können Verbraucher unter www.stromeffizienz.de in wenigen Minuten ihren Stromverbrauch durchleuchten.

2. Auslaufmodell Gl√ľhlampe austauschen
Die Gl√ľhlampe ist ein Auslaufmodell. Ob effiziente Halogenlampen, Energiesparlampen oder LED - stromsparende Alternativen gibt es viele. Der Clou: Energieeffiziente Leuchtmittel gibt es in allen Formen, Farben und Fassungen. Und sie verbrauchen bis zu 80 Prozent weniger Strom als herk√∂mmliche Gl√ľhlampen.

3. Stand-by-Oldies checken
Insbesondere Geräte, die vor 2010 gekauft wurden - zum Beispiel Fernseher, DVD-Player oder Set-Top-Boxen -, verbrauchen auch nach dem Ausschalten im Stand-by-Betrieb unnötig Strom. Wer konsequent alle älteren Geräte vom Netz trennt, kann seine Stromrechnung zusätzlich entlasten: Pro Watt Stand-by-Leistung um rund 2 Euro pro Jahr.

4. K√ľhl- und Gefrierschrank abtauen
Ist der K√ľhlschrank innen von einer Eisschicht √ľberzogen, steigt der Stromverbrauch. Dagegen hilft regelm√§√üiges Abtauen. Temperaturen von -18 Grad im Gefrierschrank und 7 Grad Celsius im K√ľhlschrank reichen vollkommen aus. Sind die Ger√§te auf niedrigere Temperatur eingestellt, verbrauchen sie unn√∂tig Strom.

Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena
 
Erhöhung der Grunderwerbsteuer ab 5. November 20112011-11-28
Der Landtag von Baden-W√ľrttemberg hat am 26. Oktober 2011 das Gesetz √ľber die Festsetzung des Steuersatzes f√ľr die Grunderwerbsteuer beschlossen. Hiernach erh√∂ht sich der Steuersatz der Grunderwerbsteuer von bislang 3,5 Prozent auf nunmehr 5 Prozent. Ausweislich des Gesetzeswortlauts tritt das Gesetz nach seiner Verk√ľndung in Kraft. Die Verk√ľndung im Gesetzblatt f√ľr Baden-W√ľrttemberg ist f√ľr den 4. November 2011 vorgesehen. Dies bedeutet, dass die neue gesetzliche Regelung ab dem 5. November 2011 zur Anwendung gelangt.

Quelle: Staatsministerium Baden-W√ľrttemberg
 
Grunderwerbsteuer Baden-W√ľrttemberg wird von 3,5 auf 5 % erh√∂ht. Termin bleibt offen! 2011-11-07
Der Landtag Baden-W√ľrttemberg hat heute, am 26. Oktober 2011 um 12.45 Uhr die Erh√∂hung der Grunderwerbsteuer endg√ľltig beschlossen. Das Gesetz tritt am Tage nach der Ver√∂ffentlichung im Gesetzblatt in Kraft.

Wann dieser Tag sein soll wurde ausdr√ľcklich offengelassen. Der Landtagsabgeordnete Ingo Rust (SPD) lehnte die Beantwortung der Frage nach dem Stichtag ab, und gab auch keine Begr√ľndung, warum dieses Datum offen bleibt. Dies sei auch bei anderen Gesetzen bereits so gehandhabt worden. Somit hat die Regierung jetzt die M√∂glichkeit, jederzeit nach Belieben von heute auf morgen den Steuersatz zu √§ndern.
 
GRUNDERWERBSTEUER WIRD ANFANG NOVEMBER ERH√ĖHT!2011-10-27
Die von Gr√ľn-Rot geplante Erh√∂hung der Grunderwerbsteuer wird voraussichtlich in der ersten Novemberwoche in Kraft gesetzt. Dann soll der Steuersatz f√ľr den Erwerb von Grundst√ľcken und Immobilien um 1,5 Punkte auf 5,00 % erh√∂ht werden. Finanzminister Nils Schmid habe im Ausschuss f√ľr Finanzen und Wirtschaft erkl√§rt, die Erh√∂hung "nicht vor 4. November" in Kraft setzen zu wollen, teile FDP-Fraktionschef Hans-Ulrich R√ľlke mit. Quelle: dpa/S√ľdkurier
 
VERKAUFTSTART NEUBAU EIGENTUMSWOHNUNGEN IN SALEM-NEUFRACH2011-10-21
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Haus & Grund: Neues K√ľndigungsgesetz benachteiligt Vermieter2011-07-22
Nach neuer Gesetzesregelung k√∂nnen Mieter bis zum dritten Werktag eines jeden Kalendermonats zum Ablauf des √ľbern√§chsten Monats k√ľndigen. Dies ist die dreimonatige K√ľndigungsfrist. Die K√ľndigungsfrist f√ľr Vermieter hingegen verl√§ngert sich nach f√ľnf und acht Jahren um jeweils drei Monate. Dementsprechend gilt f√ľr Vermieter abh√§ngig von der Dauer des Mietverh√§ltnisses eine drei-, sechs- oder neunmonatige K√ľndigungsfrist.

Die Eigent√ľmerschutz-Gemeinschaft "Haus & Grund" kritisiert die neuen K√ľndigungsfristen, da sie den Vermieter unangemessen gegen√ľber Mietern benachteiligen w√ľrden. "Das Gesetz ber√ľcksichtigt allein die Mobilit√§tsbed√ľrfnisse von Mietern. Vermieter, die etwa aus gesundheitlichen Gr√ľnden m√∂glichst umgehend in ihre Erdgeschosswohnung umziehen m√ľssen, k√∂nnen dieses Interesse nach der geltenden Rechtslage oftmals nur mit erheblichen Verz√∂gerungen durchsetzen", erl√§utert St√§cke. Ohne Not werfe die Koalition ein wichtiges Vorhaben des Koalitionsvertrages √ľber Bord.

"Mit dem Verzicht auf die R√ľckkehr zu gleichen K√ľndigungsfristen f√ľr beide Mietvertragsparteien betreibt die Bundesregierung den Bruch ihres Koalitionsvertrages zu Lasten der Vermieter", kritisiert Andreas St√§cke, Generalsekret√§r von Haus & Grund Deutschland, entsprechende Medienberichte. F√ľr Mieter bleibt es damit bei der dreimonatigen, f√ľr Vermieter bei der bis zu sechs Monate l√§ngeren K√ľndigungsfrist.
 
Gaspreise ziehen im zweiten Halbjahr wieder an2011-06-24
F√ľr viele Haushalte in Deutschland wird die Belieferung mit Gas in den kommenden Wochen wieder teurer. Im Juli und August heben laut einer aktuellen Analyse des Verbraucherportals toptarif.de mindestens 72 √∂rtliche Gasversorgungsunternehmen die Preise f√ľr Gas um durchschnittlich 10,1 Prozent an. Betroffen von den anstehenden Preiserh√∂hungen sind mehr als zwei Millionen Haushalte.

Bereits zum 01. Juli wird Gas in den Gro√üst√§dten M√ľnchen, N√ľrnberg und Gelsenkirchen zwischen 8,1 und 13,7 Prozent teurer. Im August ziehen weitere Anbieter nach. Dann steigen die Gaspreise zum Beispiel bei der baden-w√ľrttembergischen EnBW sowie den Stadtwerken in Duisburg und Ingolstadt um 5,8 bis 9,8 Prozent. Die Versorger begr√ľnden die jetzigen Anhebungen mit sp√ľrbaren Erh√∂hungen ihrer Beschaffungskosten, welche u.a. aus dem j√ľngsten Anstieg der √Ėlpreise resultieren.

Eine M√∂glichkeit, den steigenden Gaskosten zu entgehen, ist der Wechsel zu einem neuen Anbieter. Insbesondere Haushalte, die noch nie einen Tarif- oder Anbieterwechsel vollzogen haben und in den zumeist teuren Tarifen der gesetzlichen Grundversorgung beliefert werden, k√∂nnen durch die Wahl eines g√ľnstigen Gasversorgers in vielen Regionen zwischen 20 und 30 Prozent ihrer j√§hrlichen Kosten sparen.

 
Wohnungskauf: Checkliste f√ľr Kapitalanleger2011-05-10
Ein Wohnungskauf ist f√ľr die meisten Menschen die gr√∂√üte Anschaffung ihres Lebens. Ob die Investition zum gew√ľnschten Erfolg f√§hrt, h√§ngt wesentlich von den Entscheidungen des K√§ufers ab. "Neben der richtigen Finanzierung kommt es vor allem auf die sorgf√§ltige Auswahl des Objektes an", sagt J√ľrgen Michael Schick, Vizepr√§sident des Immobilienverbands IVD. An erster Stelle steht dabei die Frage der Vermietbarkeit. "Lage, Zuschnitt und Ausstattung m√ľssen den Anforderungen m√∂glichst vieler potenzieller Mieter entsprechen, sonst steht die jeweilige Wohnung wom√∂glich √ľber einen l√§ngeren Zeitraum hinweg leer."

Der Standort
Eine Wohnung sollte in der Regel gut erreichbar sein, sowohl mit dem Auto als auch mit dem √∂ffentlichen Nahverkehr. "Generelle Aussagen zur √ľbrigen Infrastruktur einer Wohnung lassen sich jedoch kaum treffen", meint Schick. Denn eine optimale Infrastruktur f√ľr alle Bev√∂lkerungsgruppen gibt es nicht. "√Ąltere Menschen beispielsweise sind sehr an der N√§he zu √Ąrzten und medizinischen Versorgungseinrichtungen interessiert, junge Leute bevorzugen dagegen Gebiete mit vielf√§ltigen Freizeitangeboten und Familien mit Kindern achten darauf, dass die Schulen und Betreuungseinrichtungen m√∂glichst zu Fu√ü zu erreichen sind."

Anleger sollten sich bei der Auswahl m√∂glicher Standorte zun√§chst vor allem von der demographischen Entwicklung in der Region leiten lassen. "Die Chance der Vermietung steigt, je gr√∂√üer das Bev√∂lkerungswachstum ist", so Schick. "Au√üerdem ist zu ber√ľcksichtigen, dass die jeweils vorhandenen Bev√∂lkerungsgruppen auch ganz bestimmte Wohnbed√ľrfnisse haben." In einer Region mit einer alternden Bev√∂lkerung ist es in der Regel g√ľnstiger, eine kleine Wohnung im Erdgeschoss oder im ersten Obergeschoss zu erwerben. In Gegenden mit einem √ľberproportionalen Anteil an 25- bis 40j√§hrigen Menschen sind dagegen vor allem Drei- bis Vierzimmerwohnungen gefragt, die gern auch in den oberen Stockwerken liegen d√ľrfen. Eine erh√∂hte Nachfrage in diesem Segment ist jedoch eher die Ausnahme: Denn vor allem in den Gro√üst√§dten sind Ein- und Zwei-Personenhaushalte inzwischen in der √úberzahl, so dass sich kleinere Wohnungen meist leichter vermieten lassen als gro√üe.

Die Wohnung
"Bei der Besichtigung, sollten die ersten Eindr√ľcke nicht au√üen vor bleiben", sagt Schick. "Der Zustand der Fassade, des Eingangsbereiches und des Treppenhauses sind wichtige Indikatoren f√ľr die Qualit√§t des Objektes. Sch√§den im Putz, verbeulte Briefk√§sten, eine nicht voll funktionsf√§hige Gegensprechanlage oder ein defektes Treppenlicht wirken stark wertmindernd und sollten sich daher auch im Kaufpreis niederschlagen. Zudem weisen derartige M√§ngel auf eine nachl√§ssige Verwaltung hin." Verh√§ltnism√§√üig lang ist die Checkliste f√ľr die technische Ausstattung einer Wohnung. Bei alphabetischer Anordnung beginnt sie bei der Abluftanlage in Bad oder K√ľche und endet bei der Wohnungst√ľr. "Kompromisse sollten hier nur in Ausnahmef√§llen gemacht werden", meint Schick. Denn eine Vielzahl von Merkmalen wie beispielsweise die Heizungsanlage oder die Zahl der Steckdosen l√§sst sich nur mit gro√üem Aufwand ver√§ndern. F√ľr den Vermietungserfolg immer wichtiger wird die Frage, ob die Wohnung auch einen Balkon hat. "Viele Mietinteressenten suchen im Internet gezielt nach bestimmten Ausstattungsmerkmalen", sagt Schick. "Rund 15 Prozent der Deutschen w√ľrden niemals in eine Wohnung ohne Balkon ziehen." Au√üerdem gewinnt die Frage nach der Energieeffizienz immer mehr an Bedeutung. "Bereits seit Juli 2009 muss beim Verkauf einer Wohnung auch ein Energieausweis vorgelegt werden", erkl√§rt Ulrich L√∂hlein, Leiter Servicecenter Immobilienverwaltung im IVD. Aus diesem Dokument geht hervor, wie hoch der Energiebedarf der jeweiligen Wohnung ist. Generell kann davon ausgegangen werden, dass es sich bei Wohngeb√§uden mit einem Energieverbrauch von unter 100 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr um ein Haus mit gutem oder sehr gutem energetischen Standard handelt. "Die Mietnebenkosten, speziell die Heizkosten, werden deutlich g√ľnstiger ausfallen als bei einem Geb√§ude mit h√∂heren Kennzahlen", so L√∂hlein.

Die Investitionskosten
Zusammen mit Lage und Ausstattung geh√∂ren die Kosten der Investition zu den wichtigsten Kriterien beim Wohnungskauf. Die zus√§tzlich zum notariellen Kaufpreis anfallenden Erwerbsnebenkosten (Grunderwerbsteuer, Maklerprovision und Notargeb√ľhr) sollten beachtet werden. Hinzu kommt das monatliche Hausgeld, einschlie√ülich des Verwalterhonorars und der Instandhaltungsr√ľcklagen. "Kaufinteressenten f√ľr eine vermietete Wohnung sollten unbedingt pr√ľfen, aus welchen Posten sich das Hausgeld zusammensetzt und ob die einzelnen Beitr√§ge angemessen sind", sagt Schick. "Um eventuelle √úberraschungen zu vermeiden, sollte au√üerdem √ľberpr√ľft werden, ob es noch offene Baulasten beziehungsweise Belastungen im Grundbuch gibt, die auf den K√§ufer √ľbergehen k√∂nnen."

Die Unterlagen
Zu den Unterlagen, die ein K√§ufer unbedingt anfordern sollte, geh√∂ren die Baubeschreibung, der Grundsteuerbescheid, der Nachweis der Feuerversicherung, die Hausgeldabrechnung mit Wirtschaftsplan, die Wohnfl√§chenberechnung sowie die Teilungserkl√§rung und die Protokolle der Eigent√ľmerversammlung. "Letzteres ist besonders wichtig, denn im Gegensatz zum Hausbesitzer ist der Wohnungsbesitzer mit seinem Eigentum in das Eigentum und in die Interessen der anderen Wohnungseigent√ľmer der jeweiligen Wohnanlage eingebunden", sagt Schick. "Ein Wohnungseigent√ľmer kann beispielsweise nicht frei entscheiden, wann, von wem und mit welcher Farbe die Fassade gestrichen wird, sondern muss sich mit den anderen Eigent√ľmern abstimmen. Kaufinteressenten sollten sich daher dar√ľber informieren, wie die bisherigen Beschl√ľsse der Wohnungseigent√ľmerversammlung zustande gekommen sind."
Quelle: ivd
 
Tipp: So spart man bei der Steuererklärung 20102011-05-04
Am 31. Mai endet die Abgabefrist f√ľr die Steuererkl√§rung 2010. Riester-Sparer k√∂nnen ihre Altersvorsorgebeitr√§ge als Sonderausgaben beim Fiskus geltend machen. Wer den Wohn-Riester zur Finanzierung seines Eigenheims nutzt, kann durch Zulagen und Steuervorteile mehrere tausend Euro sparen. Seit dem Jahr 2008 kann die staatliche Riester-F√∂rderung auch f√ľr den Erwerb von selbstgenutztem Wohneigentum eingesetzt werden.

Die maximale Grundzulage von 154 Euro erhalten F√∂rderberechtigte, wenn sie j√§hrlich vier Prozent ihres Vorjahresbruttoeinkommens (abz√ľglich Zulagen) in einen Riester-Bausparvertrag einzahlen. F√ľr jedes Kind gibt es zus√§tzlich bis zu 300 Euro Kinderzulage. Einkommensgrenzen gelten nicht. Au√üerdem k√∂nnen Sparer die Altersvorsorgebeitr√§ge bis zum H√∂chstf√∂rderbetrag in H√∂he von 2.100 Euro (inklusive Zulagen) als Sonderausgaben von der Steuer absetzen.

Daf√ľr m√ľssen sie die Beitr√§ge in der daf√ľr eigens vorgesehenen Anlage AV der Steuererkl√§rung eintragen. Das Finanzamt nimmt dann die sogenannte G√ľnstigerpr√ľfung vor: √ľbersteigt der Steuervorteil die H√∂he der Riester-Zulagen, wird die Differenz erstattet. Je h√∂her dabei der pers√∂nliche Steuersatz ist, desto gr√∂√üer f√ľllt der Steuervorteil aus.

Beispiel
Ein berufstätiges Ehepaar mit einem 2009 geborenen Kind und einem Haushaltsbruttoeinkommen von 60.000 Euro muss insgesamt 2.400 Euro in seinen Riester-Verträgen ansparen. An Zulagen winken in diesem Fall insgesamt 608 Euro: zweimal die Grundzulage von je 154 Euro und einmal die Kinderzulage von 300 Euro. Das Paar selbst muss jährlich 1.792 Euro beisteuern. Zusätzlich erhält es 90 Euro Steuern erstattet. In zehn Jahren liegt der Fördervorteil bei rund 7.000 Euro.

Weitere Informationen sind unter www.lbs.de erhältlich.

- LBS
 
Leitzinserh√∂hung: Auch Folgen f√ľr den Bauzins erwartet2011-04-21
Das erste Mal seit √ľber zwei Jahren erh√∂hte die EZB zum 7. April den Leitzins. Seit Mai 2009 lag der Leitzins auf dem niedrigen Niveau von einem Prozent, nun wurde eine Erh√∂hung auf 1,25 Prozent verk√ľndet. Dies kann sich auch auf die Baufinanzierung auswirken.

Als "richtig gew√§hlt" bezeichnet der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) den Zeitpunkt der Leitzinserh√∂hung. Auch der Bundesverband √∂ffentlicher Banken Deutschlands (V&B) zeigt sich nicht √ľberrascht von der Entscheidung der Europ√§ischen Zentralbank (EZB), den Leitzins erstmals seit Oktober 2008 wieder zu erh√∂hen.

"Der deutsche Aufschwung zeigt sich als ausreichend robust und wir erwarten f√ľr 2011 ein BIP-Wachstum von mindestens 2,2 Prozent. Da auch der Euroraum mit 1,5 bis 1,7 Prozent nur knapp darunter liegen wird, ist der Zinsschritt zweifelsfrei folgerichtig", kommentiert Karl-Heinz Boos, Hauptgesch√§ftsf√ľhrer des V&B. Der BVR rechnet sogar mit einem preisbereinigten Zuwachs des Bruttoinlandsproduktes von 2,8 Prozent.

Leitzinserhöhung erst der Anfang

Auch der Bundesverband deutscher Banken sieht die Zinserh√∂hung als "klares Signal, dass die EZB m√∂glichen Inflationsgefahren entschlossen entgegentritt." An ihrer Entscheidung zeige sich, dass das Ziel der Preisstabilit√§t einzelner Banken und Euro-Staaten nach wie vor h√∂chste Priorit√§t genie√üe - trotz der schwierigen Finanzlage. Der BVR sieht den zeitigen Zinsschritt allerdings nur als Auftakt eines Zinserh√∂hungszyklus: Es sei zu erwarten, dass der Zins im weiteren Verlauf des Jahres behutsam Schritt f√ľr Schritt in Richtung eines normalen Niveaus angehoben werde. Da die durch die Finanzmarktkrise entstandenen Belastungen nach wie vor Wirkung zeigen, sei solch eine allm√§hliche Erh√∂hung vorteilhaft, erkl√§rte der BVR. So k√∂nne die EZB ihrem Stabilit√§tsziel nachkommen, ohne wirtschaftlich schw√§chere Eurostaaten zu √ľberfordern. Der V&B appellierte jedoch an die EZB, sowohl das europ√§ische als auch das globale Wirtschaftswachstum genau zu beobachten - nach wie vor seien der Anstieg des √Ėlpreises und die hohe Staatsverschuldung der Industriel√§nder Risikofaktoren.

Was bedeutet die Leitzinserh√∂hung f√ľr Bauherren?

Selten bleibt eine Leitzinserh√∂hung f√ľr den Verbraucher ohne Auswirkung. So ist auch mit Folgen f√ľr die Bauzinsen zu rechnen. Wer plant, 2011 ein Haus zu bauen, der sollte davon ausgehen, dass sich die Zinsen f√ľr Baudarlehen in den kommenden Monaten ebenfalls deutlich erh√∂hen werden. Zwar vergeben die Kreditinstitute Baugeld derzeit noch zu g√ľnstigen Konditionen, doch wird die Zinswende aller Voraussicht nach auch hier nicht ohne Folgen bleiben und eine Bauzinserh√∂hung nach sich ziehen.
Mein-Tipp:
F√ľr Bauherren besteht nun Handlungsbedarf. Da eine Erh√∂hung der Zinsen f√ľr Baudarlehen √§u√üerst wahrscheinlich ist, sollten sie nach M√∂glichkeit die derzeit noch g√ľnstigen S√§tze f√ľr sich nutzen.
 
Online-Check: Sofortmaßnahmen gegen hohe Stromkosten2011-04-14
Wer seine Haushaltskasse entlasten möchte, kann bei den Stromkosten ansetzen. Energieeffizienz ist eine wirksame Sofortmaßnahme, denn in vielen Haushalten gibt es noch Einsparpotenziale, die schnell und ohne großen Aufwand genutzt werden können.

Die Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) bietet auf www.stromeffizienz.de einen kostenlosen Stromsparcheck, der f√ľr jeden Haushalt individuelle Einsparpotenziale berechnet. So kann ein typischer Vier-Personen-Haushalt durch energieeffiziente Ger√§te und clevere Nutzung rund 25 Prozent seiner Stromkosten einsparen.

Der Stromsparcheck gibt Verbrauchern f√ľr alle Haushaltsbereiche konkrete Tipps. Denn Einsparm√∂glichkeiten gibt es viele: schaltbare Steckerleisten installieren, Energiesparfunktionen an Computer und Waschmaschine aktivieren und beim Neukauf energieverbrauchender Ger√§te konsequent auf die h√∂chste Energieeffizienzklasse achten. Wer beispielsweise noch Gl√ľhlampen in seinem Haushalt verwendet, sollte diese soweit m√∂glich gegen energieeffiziente Alternativen wie Energiesparlampen und LED austauschen. Die sparsamen Alternativen verbrauchen mindestens 80 Prozent weniger Strom als herk√∂mm-liche Gl√ľhlampen. Werden in einem Haushalt alle Gl√ľhlampen ausgetauscht, so lassen sich die Stromkosten dadurch bereits um rund 100 Euro im Jahr senken.

Weitere Informationen rund um das Thema Stromeffizienz im Haushalt unter www.stromeffizienz.de.

- dena
 
Neuer Betriebskostenspiegel f√ľr Deutschland2011-04-12
Mieter zahlen in Deutschland durchschnittlich 2,19 Euro pro Quadratmeter im Monat f√ľr Betriebskosten. Rechnet man alle denkbaren Betriebskostenarten zusammen, kann die so genannte zweite Miete bis zu 2,94 Euro pro Quadratmeter und Monat betragen.

Dies sind Ergebnisse aus dem aktuellen Betriebskostenspiegel, den der Deutsche Mieterbund jetzt auf Grundlage der Abrechnungsdaten des Jahres 2009 vorlegt. Die im Durchschnitt tats√§chlich gezahlten Betriebskosten liegen in den √∂stlichen Bundesl√§ndern bei 2,17 Euro, gegen√ľber 2,22 Euro in den westlichen L√§ndern, sind damit rund 2,5 Prozent niedriger.

Die kalten Betriebskosten, wie Grundsteuer, Wasser, Abwasser, Aufzug, Stra√üenreinigung, M√ľllbeseitigung, Geb√§udereinigung, Gartenpflege, Allgemeinstrom, Schornsteinreinigung, Versicherung, Hauswart, Antenne/Kabel oder Sonstiges, sind 2009 "durch die Bank" teurer geworden.

Auch im Jahr 2010 werden die kalten Betriebskosten weiter steigen. Kosten f√ľr Wasser sind um 1,6 Prozent, f√ľr Abwasser sogar um 2,7 Prozent gestiegen. Strom wurde um 3,2 Prozent teurer, und Hausmeisterarbeiten, Geb√§udereinigung oder sonstige Dienstleistungen rund um die Wohnung sind um 1,6 Prozent gestiegen.

- Deutscher Mieterbund e.V.
 
Zensus 2011: Das sollten Immobilieneigent√ľmer √ľber die Volks- und Wohnungsz√§hlung wissen2011-04-12
Die diesj√§hrige Volksz√§hlung wird nicht nur eine Bev√∂lkerungs-, sondern auch eine Immobilien-Inventur. Immobilieneigent√ľmer sind im Rahmen des Zensus 2011 zu umfassenden Ausk√ľnften verpflichtet.
von Frank Kemter

Volksz√§hlung: Beim Zensus 2011 m√ľssen viele B√ľrger Auskunft geben. Foto: FotoliaDer Zensus 2011, die gro√ü angelegte diesj√§hrige Volksz√§hlung, soll nicht nur Daten √ľber die Bev√∂lkerung sammeln. Ein ganz besonderes Augenmerk legen die Statistiker auch auf Informationen √ľber die deutschen Immobilienbest√§nde. F√ľr alle Immobilieneigent√ľmer besteht beim Zensus eine Auskunftspflicht.

Volksz√§hlung: Nur eine Stichprobe der Bev√∂lkerung wird befragt Hinsichtlich der Erhebung der Daten √ľber die Lebensverh√§ltnisse der Bev√∂lkerung soll nur eine Stichprobe erhoben werden. Diese dient dem Staat als Erg√§nzung anderweitig gewonnener Daten, zum Beispiel von den Einwohnermelde√§mtern. Die meisten Mieter werden wohl deshalb bei der Volksz√§hlung nicht zur Auskunft √ľber ihre pers√∂nlichen Verh√§ltnisse herangezogen.

Alle Immobilieneigent√ľmer werden befragt
Ganz anders sieht es jedoch f√ľr Immobilieneigent√ľmer aus. Die Statistiker streben bei der Erhebung des Wohnimmobilienbestands Vollst√§ndigkeit an. Demzufolge m√ľssen ausnahmslos alle Immobilieneigent√ľmer im Rahmen des Zensus 2011 Auskunft geben. Die Statistiker interessieren sich vor allem f√ľr die Zahl, Art, Ausstattung und Belegung einzelner Wohnungen. Viele Eigent√ľmer erhielten bereits Vorerhebungsb√∂gen, bei denen schon einige Details abgefragt wurden. Ab Anfang Mai 2011 werden dann die eigentlichen Frageb√∂gen an die Eigent√ľmer beziehungsweise deren Hausverwaltungen verschickt.

Abgefragt werden unter anderem folgende Parameter:

Gibt es Wohnraum in dem erfassten Gebäude?
Um welche Art von Gebäude handelt es sich?
Wie viele Wohnungen befinden sich in dem Gebäude.
Wie viel Wohnfläche hat das Gebäude?
Wann wurde das Gebäude fertig gestellt?
Wie sind die Eigentumsverhältnisse der einzelnen Wohnungen in dem Gebäude?
Wie wird geheizt?
Wohnen Mieter oder Eigent√ľmer in den einzelnen Wohnungen des Geb√§udes?
Wie ist die Sanitärausstattung?
Wie viele Personen wohnen in den einzelnen Wohnungen?
Wie lauten Vor- und Nachnamen von bis zu zwei Bewohnern einer Wohnung

Zensus 2011: Es besteht Auskunftspflicht
Eigent√ľmer von Einfamilienh√§usern werden den umfangreichen Fragebogen des Zensus 2011 relativ flott ausgef√ľllt haben. Wer ein vermietetes Mehrfamilienhaus besitzt, wird wohl etwas l√§nger mit der Beantwortung der Fragen besch√§ftigt sein, da sowohl Fragen zum Geb√§ude als auch Fragen zu jeder einzelnen Wohnung beantwortet werden m√ľssen. Bei Wohnungseigentumsgemeinschaften wird in vielen F√§llen die Hausverwaltung diese Arbeit √ľbernehmen.

Wer beim Zensus die Auskunft verweigert, muss mit Zwangsgeldern rechnen Dr√ľcken darf man sich vor den Angaben nicht. Denn wer sich weigert, die Fragen zu beantworten, muss mit einem saftigen Zwangsgeld rechnen. Und auch diese Zahlung befreit nicht von der Auskunftspflicht beim Zensus 2011. Hartn√§ckige Auskunftsverweigerer m√ľssen vielmehr mit weiteren Zwangsgeldern rechnen.

√úbrigens: Eine Verfassungsbeschwerde gegen den Zensus, die sich gegen das intensive Befragen der Bev√∂lkerung richtete, wurde wegen nicht vorliegender Annahmevoraussetzungen inzwischen vom Bundesverfassungsgericht ohne n√§here Begr√ľndung abgelehnt (Az.: 1 BvR 1865/10). 1983 erkl√§rte das Bundesverfassungsgericht noch das damalige Volksz√§hlungsgesetz als verfassungswidrig, da es das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung verletze.

Die Fragebögen der Volkszählung und der Immobilienerfassung sind auf einem Portal des Statistischen Bundesamtes und der statistischen Landesämter abrufbar
 
Steueränderungen zum Jahreswechsel2011-03-25
Hinweise f√ľr Hauseigent√ľmer

Zum Jahreswechsel 2010/2011 hat es zahlreiche Steuer√§nderungen gegeben. Auf die folgenden √Ąnderungen f√ľr private Hauseigent√ľmer weist der Verband Haus & Grund hin:
Haushaltsnahe Handwerkerleistungen
Zuk√ľnftig wird der Steuerbonus f√ľr haushaltsnahe Handwerkerleistungen an der selbstgenutzten Immobilie von bis zu 1.200 Euro j√§hrlich nur noch gew√§hrt, wenn f√ľr die Handwerkerleistungen keinerlei √∂ffentliche F√∂rderungen in Anspruch genommen wurden.
Häusliches Arbeitszimmer
Kosten f√ľr ein h√§usliches Arbeitszimmer in H√∂he von bis zu 1.250 Euro j√§hrlich k√∂nnen in den F√§llen wieder geltend gemacht werden, in denen f√ľr die berufliche T√§tigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verf√ľgung steht.
Steuerliche Förderung der selbstgenutzten Wohnimmobilie
(Eigenheimrente/Wohnriester)
Ab dem Veranlagungszeitraum 2010 sind nicht nur Altersvorsorgevertr√§ge √ľber die Anschaffung eines Dauerwohnrechts f√∂rderf√§hig, sondern auch Vertr√§ge √ľber die Entschuldung eines Dauerwohnrechts zum Beginn des Ruhestands. Einzahlungen auf ein Wohnf√∂rderkonto sind zudem k√ľnftig nur noch bis zum Beginn der Auszahlungsphase m√∂glich.
Erbschaft- und Schenkungsteuer
Eingetragene gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften werden r√ľckwirkend ab dem 1. August 2001 erbschaftsteuerlich Ehegatten gleichgestellt. Dies betrifft die Steuerklasse, den Steuertarif, die pers√∂nlichen Steuerfreibetr√§ge sowie die Versorgungsfreibetr√§ge.
Grunderwerbsteuer
Nachdem bereits Berlin, Hamburg und Sachsen-Anhalt seit einiger Zeit 4,5 Prozent Grunderwerbsteuer erheben, m√ľssen Kaufwillige in Brandenburg seit dem Jahreswechsel sogar 5 Prozent zahlen. Auch in Niedersachsen und Bremen werden seit dem 1. Januar 2011 4,5 Prozent Grunderwerbsteuer f√§llig, im Saarland sind es 4 Prozent. Schleswig-Holstein plant, die Grunderwerbsteuer vermutlich ab 2012 deutlich anzuheben.

(Quelle: Haus u. Grund)
 
Studie belegt: Verbrauchsausweis ist verbraucherfreundlicher als Bedarfsausweis 2011-03-25
Nur 29 Prozent der gepr√ľften Bedarfsausweise den Energiebedarf ann√§hernd zutreffend Im Rahmen einer Evaluation im Auftrag des Bundesministeriums f√ľr Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) wurde festgestellt, dass nur 29 Prozent der gepr√ľften Bedarfsausweise den Energiebedarf ann√§hernd zutreffend darstellen. Bei Verbrauchsausweisen hingegen lagen mit 66 Prozent mehr als doppelt so viele innerhalb der zul√§ssigen Toleranz. Die Forscher stellten fest, dass die Fehleranf√§lligkeit beim Bedarfsausweis wesentlich h√∂her ist. "Wir sehen uns best√§tigt", kommentiert Haus & Grund-Pr√§sident Rolf Kornemann die Studie. "Die vorherrschende Auffassung, der Energieverbrauchsausweis sei schlechter als der Bedarfsausweis, ist schlicht unzutreffend. Der Gesetzgeber muss sich jetzt den Tatsachen stellen und den Verbrauchsausweis umgehend wieder f√ľr alle Wohngeb√§udearten zulassen." In der nunmehr ver√∂ffentlichten Studie "Evaluierung ausgestellter Energieausweise f√ľr Wohngeb√§ude nach EnEV 2007" wurden insgesamt 94 Energieausweise untersucht. Bei einzelnen Bedarfsausweisen wurde eine Abweichung vom tats√§chlichen Energiebedarf von bis zu 108 Prozent festgestellt. Verbrauchsausweise hingegen wichen maximal 26 Prozent ab. (Quelle: Haus u. Grund)
 
Zinskommentar vom 04.03.20112011-03-22
Trichet sorgt f√ľr Wirbel am Zinsmarkt

von Robert Haselsteiner (Gr√ľnder und Vorstand der Interhyp AG)

Zur √úberraschung der Marktteilnehmer hat der Pr√§sident der Europ√§ischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag nicht nur klar und deutlich vor den Inflationsgefahren im Euroraum gewarnt, sondern auch eine Leitzinserh√∂hung schon f√ľr die n√§chste Sitzung im April in den Bereich des M√∂glichen ger√ľckt. Damit hat er die Renditen am Anleihemarkt erst einmal kr√§ftig nach oben schnappen lassen, nachdem sich in den Wochen zuvor eher eine Tendenz sinkender Renditen gezeigt hatte. Auf den ersten Blick erscheinen die Aussagen von Herrn Trichet logisch und im Sinne einer stabilit√§tsorientierten Geldpolitik der EZB nur konsequent. Fast m√∂chte man sagen, Herr Trichet wollte damit bewusst zeigen, dass der Abgang von Bundesbankpr√§sident Axel Weber, den viele Beobachter ja als klaren Protest gegen eine zuk√ľnftig politisch opportun agierende Notenbank interpretiert haben, unbegr√ľndet ist. Also ein klares Zeichen an die Politik und an die M√§rkte, dass die EZB auch in Zukunft unabh√§ngig von politischen Einfl√ľssen agieren wird. Dazu muss man auch sehen, dass Herr Trichet am Ende seiner Amtszeit steht und nichts mehr zu verlieren hat. Auf jeden Fall m√∂chte er als erfolgreicher und konsequenter Notenbanker in die Geschichtsb√ľcher eingehen und nicht als derjenige, der die EZB der Willk√ľr der Politik ausgeliefert hat. Aber gerade dieser Trichet war es auch, der gegen den Widerstand der Bundesbank und einiger anderer Traditionalisten das Ankaufsprogramm f√ľr Staatsanleihen gestartet hat und damit den eigentlichen S√ľndenfall aus Sicht Vieler verantwortet. Ist der jetzt eingeschlagene scharfe Ton also doch nur eine Ma√ünahme, um die eigene Reputation wieder zu verbessern?

Preissteigerungen bei Energie-, Rohstoff- und Finanzierungskosten Klar ist, dass die zuletzt stark gestiegenen Rohstoff- und Energiepreise und die gut laufende Konjunktur in einer Reihe von L√§ndern zu Preissteigerungen f√ľhrt. Besonders in den BRIC-L√§ndern, die besonders dynamisch wachsen ist dieser Druck mit Sorge zu erkennen. Eine Hauptursache f√ľr die Dynamik in diesen L√§ndern liegt aber auch in der Dollar-Koppelung ihrer W√§hrungen und damit im Import der Null-Zins-Politik der USA. Zinserh√∂hungen in der Eurozone werden daran nichts √§ndern, solange nicht auch die US-Notenbank auf einen restriktiveren Kurs einschwenkt. Davon ist aber vorerst nichts zu sehen. Die jetzige Ank√ľndigung treibt vielmehr den Euro gegen√ľber dem Dollar und den anderen dollargebundenen W√§hrungen nach oben und schw√§cht so die europ√§ischen Wachstumsaussichten. Dazu kommt, dass der starke Anstieg der Energiepreise auch von der aktuell instabilen Lage in den nordafrikanischen und arabischen L√§ndern getrieben wird. Gegen diese Preistreiber k√∂nnen aber auch h√∂here Zinsen nichts ausrichten - im Gegenteil, sie erh√∂hen die Kreditkosten und f√ľhren zu noch mehr Preisauftrieb. Zu guter Letzt ist zu beachten, dass die Welt und auch Europa derzeit unter einer schweren Schuldenkrise leidet und daher jeder Anstieg der Finanzierungskosten zu einer weiteren Erh√∂hung der Defizite f√§hrt. Zinserh√∂hungen f√ľhren somit zu weiteren Spannungen im Eurogebiet, da besonders die schwachen Eurol√§nder bereits an der Kippe zu Zahlungsunf√§higkeit stehen. Aber auch in den noch als stark geltenden L√§ndern ist die Schuldenlage kritisch und schr√§nkt bereits jetzt die Handlungsf√§higkeit der Regierungen ein. Auch wenn Herr Trichet mit den √Ąu√üerungen von gestern den Finanzm√§rkten ein Zeichen der Berechenbarkeit und der Stabilit√§tsorientierung senden wollte, so muss man sich doch √ľber das Timing wundern. Leitzinserh√∂hungen in Euroland schon im April erscheinen auf jeden Fall zu fr√ľh zu sein. Die Gefahr besteht, dass man sich von der Konjunkturerholung in Deutschland blenden l√§sst und vorschnell auf Bremsman√∂ver setzt w√§hrend der gro√üe Rest Europas in einer strukturellen Krise verharrt und durch einen restriktiven Kurs der Notenbank behindert wird. Japan hat in den vergangenen zehn Jahren mehrmals diesen Fehler gemacht und ist damit immer tiefer in die Deflationsspirale geraten.

Tendenz zu h√∂heren Zinsen √ľber alle Laufzeiten Ziel von Herrn Trichet ist es sicher auch, durch eine Erh√∂hung der kurzen Zinsen auch die Inflationserwartungen und damit die Risikoaufschl√§ge f√ľr langlaufende Staatsanleihen zu kontrollieren. Gestern ist ihm das nicht gelungen. Die M√§rkte sind eher verunsichert worden, weil davon ausgegangen wird, dass es nicht bei einem Zinsschritt bleibt, wenn Trichet erst mal anf√§ngt die Leitzinsen zu erh√∂hen. Wir gehen davon aus, dass diese Verunsicherung auch die n√§chsten Wochen anhalten wird und erwarten recht deutliche Schwankungen am Zinsmarkt mit einer Tendenz zu h√∂heren Zinsen bei allen Laufzeiten.


Kunden empfehlen wir daher weiterhin die aktuellen Konditionen zu sichern und nicht auf gr√∂√üere Zinsr√ľckg√§nge zu spekulieren. Im langfristigen Vergleich liegen die Baugeldkonditionen immer noch sehr g√ľnstig und erm√∂glichen den Einstieg in den Immobilienmarkt zu relativ geringen Finanzierungskosten.
 
Neue KfW-Mittel f√ľr Nicht-Wohngeb√§ude ab dem 1. April 20112011-03-25
Wie das Bundesbauministerium aktuell bekannt gibt, wird die staatliche F√∂rderung f√ľr energieeffiziente Geb√§udesanierung ab dem 1. April ausgeweitet. Die bisherige Beschr√§nkung der KfW-F√∂rderung auf Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen sowie Kinderg√§rten entf√§llt.

"Jetzt k√∂nnen alle Geb√§ude, die kommunalen und sozialen Zwecken dienen, mit unserer F√∂rderung auf Vordermann gebracht werden. Auch Vereinsheime, Rath√§user oder Krankenh√§user sind f√∂rderf√§hig. Das ist ein wichtiger Schritt f√ľr die Sanierung des Geb√§udebestands und zur Sanierung klammer kommunaler Kassen. Denn eine Sanierung reduziert die Nebenkosten auf lange Sicht erheblich", erkl√§rt Bundesminister Dr. Peter Ramsauer.

F√ľr die beiden KfW-Programme "Energieeffizient Sanieren - Kommunen" und "Sozial Investieren - Energetische Sanierung" gilt ab dem 1. April 2011: K√ľnftig sind grunds√§tzlich alle Nichtwohngeb√§ude der kommunalen und sozialen Infrastruktur f√∂rderf√§hig.

- BMVBS
 
Umfrage: Immobilien werden als teurer empfunden als im Vorjahr2011-03-22
Immobilienpreise werden im Vergleich zum Vorjahr als teurer eingeschštzt. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Umfrage "Immobilienbarometer" von Interhyp und ImmobilienScout24.

Demnach geben nur noch 6,8 Prozent aller Kaufinteressenten (Kapitalanleger als auch Eigennutzer) 'gŁnstige Preise' als Grund fŁr ihren Immobilienerwerb an. Vor einem Jahr fanden immerhin noch 12,5 Prozent, also fast doppelt so viele, dass Immobilien preiswert zu erstehen sind. Der Hauptgrund fŁr einen Haus- oder Wohnungskauf der Deutschen ist nach wie vor die Altersvorsorge, sowohl bei den Eigennutzern (49 Prozent) als auch bei den Kapitalanlegern (55 Prozent).

"Obwohl die Zinsen seit September letzten Jahres stetig gestiegen sind, ist das Zinsniveau immer noch extrem attraktiv. Das wird auch in 2011 fŁr eine hohe Nachfrage nach Betongold sorgen", kommentiert Robert Haselsteiner, Vorstand der Interhyp AG die Ergebnisse. Die Umfrage, fŁr die im Februar 2011 Łber 2.300 Interessenten von Kaufimmobilien befragt wurden, wird als Vergleichsstudie jedes Jahr wiederholt.

© obs/Interhyp AG
 
Studie: Energetische Sanierung von Mehrfamilienhäusern rechnet sich2011-03-22
Einer aktuellen Studie der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) zufolge, kann der Energiebedarf bei Geb√§uden, die ohnehin saniert werden m√ľssen, ohne Mehrbelastungen f√ľr Mieter oder Vermieter um bis zu 75 Prozent gesenkt werden.

Selbst eine Einsparung von 80 Prozent, was den Klimaschutzzielen der Bundesregierung f√ľr 2050 entspricht, w√ľrde nur eine geringe Mieterh√∂hung nach sich ziehen. Steigen die Energiepreise weiter an, ist auch diese Variante warmmietenneutral. Die Studie basiert auf dem dena-Modellprojekt "Niedrigenergiehaus im Bestand", in dem rund 350 Wohngeb√§ude hocheffizient saniert wurden.

Keine Mehrbelastung f√ľr Mieter und Vermieter Die dena-Studie untersucht die Wirtschaftlichkeit verschiedener Sanierungsstandards. Es wurden stark sanierungsbed√ľrftige H√§user untersucht, von Vorkriegsbauten bis hin zum 70er-Jahre-Wohnblock. Das Ergebnis: Wenn diese H√§user so saniert werden, dass sie den aktuellen Neubaustandard Effizienzhaus 100 erreichen - das entspricht einer Energieeinsparung von rund 60 Prozent ", kostet der zus√§tzliche Aufwand f√ľr Energieeffizienz nur 80 Euro pro Quadratmeter.

Bei der deutlich besseren Sanierung zum Effizienzhaus 70, beziehungsweise einer Einsparung von durchschnittlich 75 Prozent, steigt dieser Wert auf 158 Euro pro Quadratmeter. Bis zu diesem Standard kann der Vermieter seine Kosten decken, ohne den Mieter st√§rker zu belasten. Er muss zwar die Kaltmiete um 0,82 Euro pro Quadratmeter und Monat erh√∂hen, dem stehen aber Energiekosteneinsparungen von 0,92 Euro pro Quadratmeter und Monat gegen√ľber. Die Warmmiete erh√∂ht sich nicht.

Musterl√∂sungen f√ľr verschiedene Geb√§udetypen

Damit die Erkenntnisse der Studie auf andere unsanierte H√§user √ľbertragen werden k√∂nnen, erstellt die dena derzeit wirtschaftliche Ma√ünahmenpakete und Handlungsempfehlungen f√ľr verschiedene Geb√§udetypen. Die Ver√∂ffentlichung dieser Musterl√∂sungen f√ľr Fachplaner und Eigent√ľmer ist f√ľr 2011 geplant.